Die Plattenzentrifuge eignet sich sowohl für die Festphasenfiltration als auch für die Granulatfiltration. Sie kann zur Entwässerung von faserigen Materialien, insbesondere von hochviskosen, feinkörnigen, toxischen und gefährlichen sowie brennbaren Stoffen, im Filter eingesetzt werden.
Die Plattenzentrifuge arbeitet nach dem Prinzip der Sedimentation und Zentrifugalkraft, um die Bestandteile einer flüssigen Probe anhand ihrer Dichte zu trennen. Beim Drehen der Zentrifuge bewegen sich die dichteren Partikel aufgrund der Zentrifugalkraft nach außen und setzen sich am Boden der rotierenden Platten ab. Leichtere Bestandteile bleiben suspendiert oder bilden je nach Dichte separate Schichten. Durch Anpassen von Drehzahl und Dauer der Zentrifugation lassen sich Substanzen wie Zellen, Partikel oder Flüssigkeiten effektiv trennen und für weitere Analysen oder Verarbeitungsprozesse isolieren. Plattenzentrifugen werden häufig in Laboren für verschiedene Anwendungen eingesetzt, darunter Zellseparation, Probenvorbereitung und Aufreinigungsprozesse.
Beispiele: Gips, Thiamin, Glaubersalz, Kupfersulfat, Nickelsulfat, Chlorid, Essigsäure, Borax, Soda, Kautschukadditive, Farbstoffe, Kunststoffrohstoffe, Düngemittel, Öl, alle Arten von Harzen, Salz, Glutamat, Lebensmittelzusatzstoffe, Stärke, Zucker, Vitamine, Antibiotika und andere Arzneimittel, Herbizide, Insektenschutzmittel, Kupfer, Zink, Aluminiumerz-Entwässerung, Metallraffination, Volleyball-Säuregips, Wasseraufbereitung.