Die horizontale Dekanterzentrifuge zur kontinuierlichen Fest-Flüssig-Trennung verfügt über eine Hochgeschwindigkeitstrommel, eine Förderschnecke und ein Differenzial. Die Förderschnecke dreht sich etwas schneller/langsamer als die Trommel und befördert die Feststoffe zum Schlackenauslauf am schmalen Ende, während die klare Flüssigkeit am breiten Ende abfließt. Dies ermöglicht einen industriellen 24/7-Betrieb.
Hauptkomponenten:
Antriebsoptionen : Einzelmotor (feste Drehzahl), Doppelmotor (variable Drehzahl) oder Hydroantrieb (automatisch).
Anwendungsgebiete: Abwasser, Stärke, Fischmehl, Sojaprotein-Dehydratisierung.
Funktionsprinzip der horizontalen Dekanterzentrifuge
Die horizontale Sedimentations-Schneckenentladungszentrifuge (Dekanterzentrifuge) besteht aus drei Kernkomponenten:
Trennverfahren
Suspension gelangt in die Trommel → Feststoffe setzen sich an der Trommelwand ab →
Die Schnecke drückt Feststoffe zum Auslass am schmalen Ende →
Klare Flüssigkeit läuft aus den großen Öffnungen über.
Ergebnis: Kontinuierliche Zwei-/Dreiphasentrennung von Feststoffen (0,005-2 mm) von Flüssigkeiten.
Die horizontale Sedimentationszentrifuge mit Schneckenaustrag besteht im Wesentlichen aus einer schnell rotierenden Trommel, der gleich schnell rotierenden Trommel (deren Drehzahl geringfügig höher oder niedriger ist), dem Differenzialgetriebe und weiteren Komponenten. Beim Eintritt der zu trennenden Suspension in die Zentrifugentrommel erzeugt die hohe Rotationsgeschwindigkeit der Trommel eine starke Zentrifugalkraft, die die Feststoffpartikel – da diese dichter als die flüssige Phase sind – an die Trommelinnenwand absinken lässt. Aufgrund der unterschiedlichen Drehzahlen von Schnecke und Trommel entsteht eine Relativbewegung (d. h. eine Drehzahldifferenz). Die an der Trommelinnenwand abgelagerte Feststoffphase wird durch diese Relativbewegung zum Auslass am schmalen Ende der Trommel befördert. Die abgetrennte Flüssigkeit wird am anderen Ende der Zentrifuge abgeführt. Das Differenzialgetriebe sorgt für eine definierte Drehzahldifferenz zwischen Trommel und Schnecke.
Einmotorige Antriebe zeichnen sich durch ihre einfache Konstruktion aus und sind daher kostengünstig in Anschaffung und Betrieb. Sie kommen zum Einsatz, wenn das Feststoffvolumen konstant ist, die Feststoffe leicht zu fördern sind und die Anforderungen an den Restwassergehalt der Feststoffe nicht sehr streng sind; mit anderen Worten: Trommel- und Differenzialdrehzahlregelung sind nicht erforderlich. Die Eingangswelle des Antriebs wird vom Hauptmotor über einen zweiten Riemenantrieb in Bewegung gesetzt. Dadurch wird die Kraft erzeugt.
Die Differenzdrehzahl hängt von der Drehzahl der Rührschüssel und der Getriebeübersetzung ab. Diese lässt sich durch den Austausch der Riemenscheiben leicht ändern.

Der Zweimotorantrieb ermöglicht eine kostengünstige Regelung der Differenzdrehzahl unter optimalen Betriebsbedingungen; große Regelbereiche sind möglich. Der zweite Motor setzt die Antriebswelle des Getriebes in Bewegung und erzeugt die Differenzdrehzahl in Abhängigkeit von der Trommeldrehzahl und der Getriebeübersetzung. Die Differenzdrehzahl lässt sich einfach durch Ändern der Motordrehzahl regeln. Der Zweimotorantrieb kommt immer dann zum Einsatz, wenn die Feststoffmenge stark schwankt, wenn Feststoffe unter schwierigen Bedingungen gefördert werden und wenn besonders strenge Anforderungen an den Restwassergehalt gestellt werden.

Der Hydroantrieb funktioniert ähnlich wie der Zweimotorantrieb. Der Unterschied liegt in der Konstruktion. Anstelle des mechanischen Getriebes ist ein rotierender Hydromotor verbaut; dieser wird mitgeliefert.
Die hydraulische Regelung erfolgt durch eine Pumpeneinheit. Da die Differenzdrehzahl proportional zur geförderten Ölmenge ist, kann eine automatische Regelung problemlos realisiert werden.

Bei der Zentrifugalsedimentation wird ein Gemisch aus Feststoff und Flüssigkeit in einen zylindrischen (oder konischen) Rotor gegeben. Aufgrund der Zentrifugalkraft sedimentieren die Feststoffe in der Flüssigkeit. Das abgesetzte Material wird anschließend durch die Zentrifugalkraft weiter verdrängt, wodurch Wasser herausgepresst wird. So wird die Trennung von Feststoff und Flüssigkeit erreicht. Die Zentrifugalsedimentation unterscheidet sich von der Sedimentation unter Schwerkraft. Bei der Schwerkraftsedimentation entspricht die Beschleunigung des sedimentierenden Materials der Erdbeschleunigung und ist somit konstant. Bei der Zentrifugalsedimentation hingegen hängt die Zentrifugalkraft vom Rotationsradius der Partikel ab. Daher ist die Zentrifugalkraft auf die sich bewegenden Partikel bei unterschiedlichen Rotationsradien nicht gleich, selbst bei gleicher Winkelgeschwindigkeit.
(1) Horizontale Sedimentations-Schneckenentladungszentrifugen finden breite Anwendung in der chemischen Industrie, der Erdöl-, Lebensmittel-, Pharma- und Umweltschutzindustrie sowie in anderen Bereichen der Flüssigkeitstrennung. Sie ermöglichen Trennprozesse wie Festphasenentwässerung, Flüssigphasenklärung, Flüssig-Flüssig-Feststoff- und Flüssig-Feststoff-Feststoff-Phasentrennung sowie Partikelgrößenklassierung.
(2) Die horizontale Sedimentations-Schneckenentladungszentrifuge ist sehr anpassungsfähig an verschiedene Materialien und kann Feststoffpartikel in einem breiten Größenbereich (0,0005 bis 2 mm) trennen. Auch bei ungleichmäßiger Partikelgröße der Feststoffphase ist eine Trennung wie üblich möglich.
(3 Die horizontale Sedimentations-Schneckenentladungszentrifuge kann automatisch, kontinuierlich, langfristig betrieben werden, ist wartungsfreundlich und kann im geschlossenen Betrieb betrieben werden.
(4) Horizontale Sedimentations-Schneckenentladungszentrifuge mit Einzelproduktionskapazität, kompakter Bauweise, geringem Platzbedarf und niedrigen Betriebskosten.
(5) Der Feststoffgehalt der horizontalen Sedimentationszentrifuge mit Schneckenentladung ist im Allgemeinen höher als der der Filterzentrifuge und liegt in etwa nahe dem des Vakuumfilters.
(6) Allerdings ist die Auswaschwirkung der Festphasensedimente bei horizontalen Sedimentationsschneckenzentrifugen nicht gut.

Die horizontale Absetzschnecken-Entladezentrifuge wird hauptsächlich verwendet
1. Horizontale Absetzschnecken-Austragszentrifuge zur industriellen und häuslichen Abwassertrennung und -entwässerung
2. Horizontale Sedimentations-Schneckenentladungszentrifuge zum Waschen, Klassieren und Entwässern von Stärke
3. Eine horizontale Sedimentations-Schneckenentladungszentrifuge wird zur Dehydratisierung von Soja- und Weizenprotein eingesetzt.
4. Horizontale Sedimentations-Schneckenentladungszentrifuge für Fischmehl, Fischtrocknung
5. Zur Entwässerung von Destillaten wird eine horizontale Absetzschneckenzentrifuge eingesetzt.
6. Die horizontale Absetzschneckenzentrifuge wird zur Saftreinigung und Entwässerung von Zellstofffasern eingesetzt.
7. Horizontale Sedimentations-Schneckenentladungszentrifuge zur Trennung und Reinigung von Pflanzenöl
8, horizontale Absetzschneckenzentrifuge zur Steinkohlenteerabtrennung und -reinigung
9. Eine horizontale Spiralentladungszentrifuge wird zur Klassifizierung und Entwässerung von Kaolin und Graphit eingesetzt.
10, horizontale Sedimentations-Schneckenentladungszentrifuge zur Farbstoff- und Pigmentklassifizierung und Entwässerung

Standardmäßige Exportverpackung in Holzkisten

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