Wie wir alle wissen, ist die Serumtrennung ein kniffliges Problem. Wie also kann man Serum durch Zentrifugation trennen? Zunächst analysieren wir das Konzept des Serums:
Blutserum: Die Flüssigkeit, die das Blut nach der Gerinnung trennt.
Die Blutgerinnung beruht im Wesentlichen auf der Umwandlung von löslichem Fibrinogen in unlösliches Fibrin im Blutplasma. Fibrinproteine sind dünne Filamente, die sich zu Netzwerken aus Blutzellen verweben und gelartige Blutgerinnsel bilden. 30 Minuten bis eine Stunde nach der Blutgerinnung kommt es durch die systolische Kontraktion der Blutplättchen zu einer erneuten Verfestigung des Gerinnsels. Dabei wird eine klare Flüssigkeit, das Serum, abgegeben. Serum unterscheidet sich vom Plasma dadurch, dass es kein Fibrinogen und keine Gerinnungsfaktoren enthält, dafür aber geringe Mengen an Substanzen, die von den Blutplättchen während der Gerinnung freigesetzt werden.
Kommen wir also zurück zum Zweck der Serumtrennung.
Allgemeine Informationen:
Lassen Sie die Probe mehr als eine halbe Stunde bei Raumtemperatur (37 °C) stehen, schalten Sie die Zentrifuge ein und zentrifugieren Sie 5–10 Minuten lang bei 3500–4000 U/min. Das Serum wird isoliert. Falls die Messung von Enzymen und anderen Indikatoren leicht abgebaut werden kann, stellen Sie die Probe je nach Bedarf für mehr als eine halbe Stunde auf 4 °C und zentrifugieren Sie sie anschließend. (Das Stehenlassen bei 37 °C dient dazu, dass das Blut gerinnt und das Serum freigesetzt wird, da sich bei der Blutgerinnung das Fibrin zusammenzieht und das Serum freigesetzt wird.)
Angelegenheiten, die Aufmerksamkeit erfordern
1. Die Zentrifugalgeschwindigkeit ist zu hoch, wodurch leicht Hämolyse entstehen kann.
2. Tierblut, möglichst nicht an den Haaren haften bleiben, da es leicht zu Hämolyse kommen kann.
Hinweis: Nach der Blutentnahme sollte der Behälter nicht aufrecht, flach oder geneigt aufgestellt werden, damit sich das Serum ausdehnen und die Ausfällung begünstigen kann.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Hauptproblem darin besteht, das Blut gut zu entnehmen, die Stehzeit bei Raumtemperatur zu beachten und dann eine spezielle Zentrifuge zur Serumabtrennung zu verwenden, um eine Hämolyse zu vermeiden.