Die horizontale Trommel verfügt über eine Förderschnecke, deren Drehzahl sich in Dekanterzentrifugen geringfügig unterscheidet. Durch dieses Verfahren wird eine kontinuierliche Trennung erreicht.
Es wird in verschiedenen Branchen eingesetzt, beispielsweise in der Abwasserbehandlung, der Lebensmittelverarbeitung und bei der Abtrennung von Schlamm aus industriellen Prozessen.

Struktur und Prinzip
Die Maschine ist eine horizontale Schneckenentladungszentrifuge. Die Hauptmaschine besteht aus einer zylinderkonischen Trommel, einer Schnecke, einem Differenzialsystem, einem Lagersitz, einem Rahmen, einem Deckel, einem Haupt- und einem Hilfsmotor sowie der elektrischen Anlage. Das Funktionsprinzip ist wie folgt: Die Suspension gelangt über das Zufuhrrohr und den spiralförmigen Austrag in die Trommel. Unter der durch die hohe Rotationsgeschwindigkeit erzeugten Zentrifugalkraft lagern sich die Feststoffpartikel mit größerem Anteil an der Innenwand der Trommel ab. Die sich relativ zur Trommel bewegende Spirale schabt die abgelagerten Feststoffpartikel kontinuierlich ab und befördert sie durch den Schlackenaustrag. Die Relativbewegung zwischen Schnecke und Trommel, d. h. die Differenzdrehzahl, wird durch das Differenzial erzeugt, dessen Größe vom Hilfsmotor gesteuert wird. Das Gehäuse des Differenzials ist mit der Trommel verbunden, die Abtriebswelle mit der Spirale und die Antriebswelle mit dem Hilfsmotor. Der Hauptmotor treibt die Rotation der Trommel und des Differenzialgehäuses an. Der Hilfsmotor steuert die Drehzahl der Antriebswelle des Differenzials über die Kupplung. Das Differenzialgetriebe kann das Drehmoment entsprechend einem bestimmten Drehzahlverhältnis auf die Schraube übertragen, um so den kontinuierlichen Trennprozess der Zentrifuge zu realisieren.
Hauptverwendung
Dieses Verfahren eignet sich zur Trennung von feinen Feststoffpartikeln und fettigen Suspensionen beliebiger Konzentration, wobei Konzentrationsschwankungen die Trennwirkung nicht beeinträchtigen. Es kann zur Behandlung von Dreiphasengemischen (flüssig-flüssig-fest) eingesetzt werden, bei denen die Dichte des Feststoffs höher ist als die der Flüssigkeit oder bei Flüssigkeitsemulsionen Dichteunterschiede bestehen. Beispiele hierfür sind die Fest-Flüssig-Trennung verschiedener Fermentationsflüssigkeiten, die Klärung traditioneller chinesischer Arzneimittel, Pflanzenextrakte usw.
Technische Parameter




